Anfang der neunziger Jahre (vor 1900) entwickelte der geniale Erfinder Nikola Tesla einen Oszilator, der mit komprimierter Luft oder Dampf betrieben wurde und elektrische Schwingungen von solcher Konstanz lieferte, dass er sogar zum Antrieb einer Uhr geeignet gewesen wäre. Bei Versuchen mit diesem Oszillator stellte Tesla mechanische Schwingungen fest, die ihn veranlassten sich näher mit diesem Phänomen zu befassen:Speziell für diesen Zweck baute er deshalb einen auf diesem Prinzip beruhenden mechanischen Oszillator. Diesen benutzete er z.B. für therapeutische Zwecke.
An der Unterseite einer Plattform angebracht, versetzte er diese in Schwingungen, die sich auf eine darauf befindliche Person übertrugen und eine belebende und stimulierende Wirkung ausübten. Wenn man sich allerdings längere Zeit den Oszillatoren aussetzte, wirkte der Apparat abführend. Diesen Effekt bekam auch Mark Twain, der einer der intimsten Freunde Teslas war, zu spüren. Twain war trotz gutgemeinter Ratschläge seitens Teslas nicht dazu zu bewegen, von der Plattform herunterzusteigen mit den vorher genannten Folgen*.
Quelle: Franz Ferzak „Nikola Tesla“, Seite 59, ISBN 3-9801465-0-2
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